Aktuell
 
 
 
Alles neu? Neue Serie zu technischem Wandel und Fortschritt in der NZZ
 
Immer am letzten Mittwoch des Monats auf den «Wissenschaft und Technik»-Seiten der NZZ: meine neue Serie über technischen Wandel und Fortschritt. Wie kommt es zu technischem Wandel, wann führt solcher zu «Fortschritt», und weshalb das Konzept der «Innovation» eine inhaltliche Verarmung ist. Den Auftakt macht die Folge zum Buchdruck am 25. April 2012. Hier geht's zum Einführungstext, hier zur ersten Folge über den Buchdruck und hier zum gesamten Dossier.
 
 
 
Geheimverträge der ETH Lausanne mit Nestlé – und der Uni Zürich mit UBS
 
Von der ETH Lausanne verlangte ich Einblick in ihre Verträge mit Nestlé, betreffend zwei Lehrstühle («Nestlé Chairs»). Aus Lausanne kam ein Njet: Die Verträge enthielten Geheimhaltungsklauseln. Mit «guter wissenschaftlicher Praxis» ist das nicht vereinbar – und sogar der eigene Präsident kann's kaum glauben. – Im April 2012 hat die Uni Zürich mit der UBS einen Deal über 100 Millionen Franken zur Schaffung von fünf Ökonomie-Lehrstühlen sowie eines Instituts geschlossen. Auch die Uni Zürich sagt: Verträge mit Lehrstuhl-Spondsoren halten wir geheim. Mehr dazu hier.
 
 
 
Der Odysseus vom Genfersee
 
Patrick Aebischer, Präsident der ETH Lausanne, ist der Vorzeige-Wissenschaftsfunktionär der Schweiz. Weniger wegen seiner Liebe zur Wissenschaft als wegen seines unternehmerischen Stils. Das führt zu mitunter problematischen Beziehungen zur Industrie – und das Aufsichtsorgan, der ETH-Rat, schaut nicht hin. Mein Porträt von Patrick Aebischer am 26. April 2012 in der WOZ.
 
 
 

Ausgepowert. Das Ende des Ölzeitalters als Chance

»Hänggi bleibt der anregende, weit ausholende, nachdenkliche Autor, den man sich abends gern aufs Nachttischchen legt. Seine zentrale Frage: In welcher Welt wollen wir eigentlich leben? (...) Hänggis Stärke: Er geht nicht nur technisch und politisch ans Thema ran, sondern historisch und auch ein wenig philosophisch. Man erfährt großartige Dinge, etwa dass die Benediktiner nur deshalb technischen Fortschritt anstrebten, um »mehr Zeit zum Beten zu haben«. Dass der Junge dann noch flott schreiben kann, ist auch kein Schaden.«    

Manfred Kiener in »Zeo2« Nr. 3 (August) 2011

 

»Das Kapitel über das Auto ist das Beste, was seit Wolfgang Sachs’ Die Liebe zum Automobil zur Durchdringung der Lebenswelt durch die automobile Kultur zu lesen war. (...) solche Dinge müssen gesagt werden (...) Ein wichtiges Buch, das die Chancen moderner Gesellschaften am Ende des Ölzeitalters beschreibt, Chancen freilich, die nicht wohlfeil sind.«    

Harald Welzer in »Die Zeit« vom 30. Juni 2011

 

»Hänggi stellt die richtigen Fragen. Die meisten Autoren, die sich mit der Energie der Zukunft beschäftigen, gehen noch immer am eigentlichen Thema vorbei. Sie fragen erst gar nicht danach, ob die Höhe des gegenwärtigen Ölverbrauchs wünschenswert ist.«  

Deutschlandradio Kultur am 26. Mai 2011

 

»Schon wieder ein Buch über das Ende des Ölzeitalters? Nein, dieses Buch ist etwas Besonderes.«    

Die Tageszeitung vom 11. Juni 2011

 

»All jenen, die nicht akzeptieren wollen, dass der Zustand der Welt, wie er sich gerade präsentiert, ohne Alternative ist, hat Hänggi mit seinem schnörkellos geschriebenen Buch ein in weiten Teilen scharfsinniges Argumentarium in die Hand gegeben.«    

Neue Zürcher Zeitung vom 3. Mai 2011