| Die Hitzewellen dieses Sommers haben in der Schweiz und europaweit eine Diskussion über Klimaanlagen ausgelöst. Was ist aus energiepolitischer Sicht von Klimaanlagen zu halten? Dazu habe ich ein Positionspapier für die Schweizerische Energie-Stiftung verfasst. In Kürze: Klimaanlagen sind in vielen Fällen sinnvoll oder notwendig – aber sie müssen zweckmässig eingesetzt werden, denn sie haben auch Nachteile. Ihr Energieverbrauch macht heute erst einen sehr kleinen Anteil des Verbrauchs Schweizer Haushalte aus – aber das kann sich schnell ändern. |
- die Notwendigkeit, die Treibhausgasemissionen schnellstmöglich zu senken und strukturelle Klimaanpassung zu forcieren (nicht zufällig kommen die lautesten Rufe nach mehr Klimaanlagen von denen, die die Klimakrise verharmlosen oder leugnen);
- die soziale Dimension der Hitze (und den Umstand, dass Klimatisierung all denen nichts bringt, die sich keine Klimaanlage leisten können);
- Alternativen im Umgang mit Hitze (Menschen lebten immer schon auch in subtropischen und tropischen Klimata; die Vorstellung, dort sei ohne Klimaanlagen kein gutes Leben möglich, hat auch etwas Kolonialistisches);
- den Umstand, dass die Praxis des Kühlens soziale Normen verschiebt (shifting baselines).
> Mein Blogbeitrag auf www.energiestiftung.ch
> Das SES-Positionspapier «Hitzeanpassung und Kühlen» (10 Seiten)




