Marcel Hänggi
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Rechtsgrundlagen für Energiesuffizienz

27/11/2025

 
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Die Energiedebatte dreht sich fast ausschliesslich um die Angebotsseite: den Ausbau der Energieangebote. Von der Nachfrageseite – dem Sparen – ist viel weniger die Rede. Und wenn, wird Energiesparen auf Massnahmen der (technischen) Effizienz reduziert. 

Von Energiesuffizienz findet man in der Bundespolitik und der Bundesverwaltung bestenfalls Spuren. Zu Recht? 

Im Energieartikel der Bundesverfassung ist die «sparsame und rationelle Energienutzung» ein zentrales Ziel. Das Bundesamt für Energie stellt sich auf den Standpunkt, das sei einzig als Bekenntnis zur Energieeffizienz zu verstehen; für eine Suffizienzpolitik fehle eine Rechtsgrundlage. 

In der Kurzstudie «Energiesuffizienz in Verfassung und Gesetzen» habe ich für die Schweizerische Energie-Stiftung genauer hingeschaut. Fazit: Das Spargebot der Bundesverfassung ist zentral und meint auch Suffizienz. Allerdings verliert sich die Suffizienz immer mehr, je konkreter die Vorschriften werden.

> Beitrag von Klaus Ammann auf Radio SRF über die Kurzstudie

Winterrede im Karl dem Grossen

24/1/2023

 
Das Debattierhaus Karl der Grosse lädt zur alljährlichen Ausgabe der «Winterreden» ein. Verstummt der Glockenschlag des Grossmünsters um 18 Uhr, beginnt vom 16. bis 27. Januar 2023 eine Winterrede. Jeweils eine Persönlichkeit aus Politik, Kultur oder Kunst spricht aus dem Erkerfenster des Karls. – Marcel Hänggi über die Angst vor Energieknappheit, Technoträumereien, Wildwestklischees, das Rad der Geschichte und die Freiheit.
PictureDas Pferd als Kern der Machokultur. Karl Bodmer: Pferderennen, 1836.
Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer,

Ich habe schon viele Vorträge gehalten, aber noch keine Rede so von oben herab wie aus diesem Erkerfenster. Da bin ich fast versucht, Hallelujah! zu rufen. Wenn ich als katholisch sozialisierter Zürcher mit konfessionellem Migrationshintergrund auch gar nicht sicher bin, ob man dieses Wort mit Blick auf die Gründungskirche der Zürcher Reformation überhaupt sagen darf.

​> weiterlesen auf Tsüri.ch
​
> hören auf Radio GDS.FM

Besser leben mit weniger Energie

24/11/2022

 
PictureIllustration: Lina Müller
Suffizienz bedeutet, einzusehen, dass immer mehr nicht immer besser ist. Das leuchtet eigentlich fast allen ein. Trotzdem hat die Suffizienz in der Politik einen schweren Stand. Das hat mit Missverständnissen zu tun – und mit handfesten Interessen. – Energie & Umwelt Nr. 4 (November), 2022

​Am Beginn meiner Beschäftigung mit dem Klima – einer Beschäftigung, die mich Jahre später dazu brachte, die Gletscher-Initiative anzustossen – stand eine Beobachtung. Es war Sommer 2007 und der Weltklimarat IPCC präsentierte seinen vierten Sachstandsbericht, genauer: den Teilbericht, der davon handelt, was gegen die Klimaerhitzung zu tun sei.

In einem solchen Bericht muss es darum gehen, wie man weniger und bald gar keine Treibhausgase mehr ausstossen kann. Doch als ich die Zusammenfassung las, begegnete ich dem Wort «weniger» kaum. Ich zählte: Das Wort «weniger» fand ich 5-mal und «keine» 7-mal, das Wort «mehr» hingegen 29-mal. Es scheint eine Hemmung zu geben, das Wort «weniger» auszusprechen.

​> weiterlesen auf energiestiftung.ch

«Der Bundesrat handelt den Energiemangel auf Kindergarten-Niveau ab»

14/9/2022

 
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Bajour hat mich interviewt: zur Energiekrise, wie sie mit der Klimakrise zusammenhängt und zusammengedacht werden müsste und welches Spielchen die SVP spielt. 

> Link zum Interview von Valerie Zaslawski auf Bajour

Müssen wir Suffizienz «müssen»?

31/8/2021

 
Keynote zur Veranstaltung «Suffizienz – wie bitte?» der Schweizerischen Energie-Stiftung und der Massfabrik am 31. August 2021 in Zürich. 
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(Dieser Vortrag als Videoaufzeichnung auf Youtube: time-code 4:24 bis 21:40, Fragen bis 27:00; danach Podiumsgespräch.)

Die SES-Zeitschrift «Energie und Umwelt» schreibt auf ihrer Titelseite zum Thema: «Suffizienz muss eine Rolle spielen». 
Ich möchte auf diese Schlagzeile von zwei Seiten her eingehen:
  1. will ich zeigen, dass das natürlich stimmt: Es kann keinen nachhaltigen Umgang mit den Lebensgrundlagen ohne Suffizienz geben. 
  2. will ich das Wort «muss» etwas hinterfragen. «Müssen» tönt unangenehm. «Müssen» wir wirklich Suffizienz – oder dürfen wir vielmehr?

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Rezension meiner «Fortschrittsgeschichten» in der »Zeit«

8/4/2015

 
Die »Zeit« hat mein Buch in einer Sammelrezension in ihrer Literaturbeilage vom Februar besprochen. Jetzt ist die Besprechung online verfügbar. 
Literaturredakteurin Elisabeth von Thadden bespricht drei Bücher, die der gängigen Erzählung von der Notwendigkeit des Wirtschaftswachstums etwas entgegen setzen: Pierre Rabhis »Glückliche Genügsamkeit«, mein »Fortschrittsgeschichten« sowie Alberto Acostas »Buen vivir«; dazu eher beiläufig noch Wolfgang Schivelbuschs »Das verzehrende Leben der Dinge. Versuch über die Konsumption«. 

»Sie [Rabhi, Hänggi und Acosta] sind weder unfroh noch bitter, weder technik- noch wissenschaftsfeindlich, weder utopisch noch unpolitisch, und sie kommen ohne Tugendterror und Zwangsbeglückung aus«, schreibt von Thadden. »Ihr Realismus ist dem der Realpolitiker um Nasenlängen voraus, weil sie von der Endlichkeit der Ressourcen, der Erschöpfung der Böden, der Belastung der Gewässer und der Überhitzung des Klimas als harten Tatsachen ausgehen.«

Wir brauchen eine Wachstumsdebatte – aber kein Ecopop!

4/4/2014

 
Es heißt, die SVP-Abschottungsinitiative vom 9. Februar habe die Wachstumsfrage gestellt, und Ecopop stelle sie – radikaler – noch einmal. Und so hätten wir denn, wie es der «Tages-Anzeiger» formulierte, die Wahl zwischen der (wachstumsfreundlichen) «Ehrgeiz-Schweiz» und der (wachstumskritischen) «Ballenberg-Schweiz». 

Aber das ist Unsinn. SVP und Ecopop sabotieren eine dringend nötige Debatte. Gerade wer wachstumskritisch denkt, muss zu Ecopop Nein sagen.

Worauf müssen wir verzichten?

«Die Zeit» (Schweiz) vom 4. April 2014
Von Marcel Hänggi

Die Wirtschaft muss wachsen! Über kaum ein Ziel ihrer Politik sind sich die Regierungen der Welt so einig wie über dieses. Dafür gibt es gute Gründe: Ohne Wirtschaftswachstum steigt die Arbeitslosigkeit, kollabieren die Sozialwerke, kann der Schuldendienst nicht mehr geleistet werden. Und: Ohne Wachstum kann man nicht den Armen versprechen, sie würden eines Tages genug bekommen, ohne gleichzeitig den Reichen etwas wegzunehmen. Wirtschaftswachstum ist ökonomische Notwendigkeit und politisches Sedativum. 

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Die Ressourcen werden knapp. Wie geht es jetzt weiter?

3/2/2012

 
In der Sendung «Seitenweise Wirtschaft», das Büchermagazin von NZZ online, stellt Rolf Dobelli mein Buch «Ausgepowert» vor. 

«Marcel Hänggi hat ein hervorragendes Buch geschrieben über das Ende der billigen Energie. (...) Der Autor stellt sich auch eine Frage, die ist fast bei keinem anderen Buch zu finden: Wollen wir überhaupt das Erdöl ersetzen, oder wäre es nicht schlauer mal darüber zu hirnen, ob wir mit weniger Energie nicht besser leben würden. (...) Auch hervorragend dargestellt ist, was abläuft mit den verschiedenen Energieträgern. (...) Dieses Buch sollte man lesen, wenn man mit der politischen Energiedebatte mitreden will: da sind die Fakten drin, es hat sehr sehr gute Thesen, und es ist gut geschrieben; es ist auch sehr glaubhaft.»

Rolf Dobelli

Ausgepowert: Marcel Hänggi im «Tagesgespräch» von Radio DRS1

18/4/2011

 
Ein Jahr nach der Ölkatastrophe Deep Water Horizon und wenige Wochen nach der Atomkatastrophe Fukushima ist offensichtlich: Wir brauchen eine andere Energieversorgung. Viele wollen die schädlichen fossilen und atomaren Energien durch «saubere» erneuerbare ersetzen.

Der Wissenschaftsjournalist Marcel Hänggi geht in eine andere Richtung: In seinem neuen Buch «Ausgepowert» plädiert er für eine neue Gesellschaft, eine Gesellschaft, die mit viel weniger Energie auskommen muss. Wie könnte ein Leben mit weniger Strom aussehen? Welche Chancen und Risken würde das bringen? – Marcel Hänggi zu Gast bei Alexander Sautter.

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Eine Zukunft (fast) ohne Verzicht

3/3/2011

 
Wenn die Energie effizienter genutzt wird, ist der Umstieg auf eine erneuerbare Energieversorgung bis in vierzig Jahren machbar und bezahlbar, sagt der WWF. Sein Bericht gibt sich betont unpolitisch. – «WOZ Die Wochenzeitung» vom 3. März 2011

Bis in vierzig Jahren kann die Welt vollständig mit erneuerbarer Energie versorgt werden – und der Umstieg lohnt sich erst noch wirtschaftlich. Das besagt eine Studie, die der WWF International im Februar präsentiert hat. Keine «Energielücken», kein Gürtel-enger-Schnallen: Das Energieszenario des WWF «verlangt keine radikalen Änderungen des Lebensstils», sondern geht davon aus, dass sich das Konsumverhalten so entwickelt, wie es laut massgeblichen Studien auch ohne ambitionierte Energiepolitik zu erwarten ist (mit einer gewichtigen Ausnahme – dazu weiter unten).

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Vor Kopenhagen: Radiointerview zum Versagen der Klimapolitik

7/12/2009

 
Zürich. Am Klimagipfel in Kopenhagen gehen die meisten davon aus, dass Klimaschutz nicht schmerzen muss: Die Wirtschaft könne weiter wachsen, nur etwas grüner. Anders sieht das Klimaexperte Marcel Hänggi. 
«Tagesgespräch» auf Radio DRS1: Marcel Hänggi zu Gast bei Susanne Brunner

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    Autor

    Marcel Hänggi
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    Journalist und Buchautor
    ​Mitarbeiter Schweizerische Energie-Stiftung
    ​
    Zürich


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