Marcel Hänggi
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7. Kursunterlagen
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1. Kritischer Wissenschaftsjournalismus – geht das überhaupt?

1.1 «
Ich glaube, im Wissenschaftsjournalismus ist kompetente Kritik oft nur eine Illusion», schreibt Andreas Hirstein, Wissenschaftschef der NZZ am Sonntag, im Bulletin des Schweiz. Klubs für Wissenschaftsjournalismus Nr. 1/2014.

1.2 Meine Replik auf Hirstein im Bulletin des Schweiz. Klubs für Wissenschaftsjournalismus Nr. 2/2014 (bitte erst nach unserer Diskussion lesen!).

1.3 Ein Gegenbeleg für Hirsteins Behauptung, die Kritik von Journalisten sei für die Wissenschaft nicht relevant: Blog-Beitrag des ETH-Professors für Klimapolitik Anthony Patt vom 23. September 2015.

2. Auszug aus dem «Jahrhundert der Chirurgen» von Jürgen Thorwald

Thorwald schreibt eine ungeheuer spannende Geschichte der Chirurgie. Sein Schreibtalent unterscheidet ihn von anderen Medizinhistorikern – aber bis heute wird Chirurgiegeschichte (zumindest von nicht professionellen Historikern, und davon gibt es in der Medizingeschichte viele) nach dem selben Muster erzählt, wie Thorwald es 1956 tat.

Aufgabe: Was für Ur-Erzählmuster erkennt ihr in diesem Textauszug? Wie setzt er seine dramaturgischen Mittel ein (z.B. Hell-dunkel-Metaphorik, Wetter, …)

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3. Was ist Wissenschaft / wissenschaftlich?

Ernst Haeckel war ein führender (Evolutions-) Biologe im 19. Jahrhundert. Hier seht ihr die ersten beiden Seiten von Haeckels «Natürlicher[r] Schöpfungsgeschichte» von 1868. Die Illustration diente Haeckel zur Untermauerung der «höchst bedeutsamen Thatsache», dass die «höchsten» von den «niedersten» Menschen resp. die «höchsten» von den «niedersten» Affen weiter entfernt seien als der «höchste» Affe vom «niedersten» Menschen.

Frage: Ist das eine wissenschaftliche Aussage? Aufgrund welcher Kriterien entscheidet ihr das?

Übrigens: Haeckel hat Darwin im deutschen Sprachraum bekannt gemacht; man nannte ihn auch «Darwins Bulldogge». Haeckel übersetzte Darwins «Struggle for survival» in «Kampf ums Überleben». Bemerkt ihr die Bedeutungsverschiebung?


4. Noch einmal: Was ist Wissenschaft / wissenschaftlich?
 

Gerhard Roth wird in den Medien oft als führender Hirnforscher genannt; er ist außerdem promovierter Philosoph. In einem Interview mit der Wochenzeitung vom 12. Mai 2005 antwortet er auf die Frage «Warum ist Glück nicht wiederholbar?»:
  • «Glück ist die Belohnung des Gehirns, es geht mit dieser Belohnung sparsam um. Wir Menschen sollen hierdurch offenbar angetrieben werden, immer neue Dinge auszuprobieren, immer neue Arten von Belohnungen zu erhalten. So drängt uns unsere Natur, in immer neue Gebiete vorzudringen, uns über die ganze Welt zu verbreiten  (…)»
 
Frage: Ist das eine wissenschaftliche Aussage? Wäre eine solche Antwort zu Haeckels Zeit möglich gewesen?
 
PS: Von wegen «immer neu»: Einer der Fetische unserer Zeit ist das Wort «Innovation» (behaupte ich). Seit wann gibt es dieses Wort im Deutschen überhaupt? Google weiß es: https://books.google.com/ngrams/

5. Was sind wichtig(st)e Techniken? Und was sagen solche Listen über unsere Technikwahrnehmung aus?
 
Aufgabe: Was sind für dich die wichtigsten technischen Errungenschaften der letzten – sagen wir – 1000 Jahre?
 

Hier siehst du, was eine von der Zeitschrift The Atlantic 2013 befragte Jury auf die Frage nach den «50 greatest Breakthroughs since the wheel» antwortete. (Hier ist der Originalartikel des Atlantic; da gibt es auch kurze Begründungen.) Was fällt dir auf an der Liste? Gibt es offensichtliche – und weniger offensichtliche – Absurditäten? Was fehlt?

Und hier, was ich aus der Liste gemacht habe: ein Hintergrundartikel im Tages-Anzeiger vom 27. November 2013.

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6. Wissenschaftskritik ist gut – aber wann kippt Kritik in Feindschaft?

Die Wissenschaft sei Moden unterworfen, und was heute als richtig gelte, könne sich morgen als falsch erweisen, schreibt Weltwoche-Vizechef Philipp Gut in seiner Titelgeschichte «Von diesen Professoren wird gewarnt» (Nr. 40/2012; es gab Folgegeschichten). Dem ist grundsätzlich beizupflichten – und trotzdem, meine ich, ist Guts Geschichte keine Wissenschaftskritik, sondern ein Paradebeispiel einer Agnotologie – der gezielten Produktion von Unwissen. 

Wie argumentiert Gut? Was daran empfindest du als legitime Kritik, was als illegitime Polemik – und warum?


7. Selbstdarstellung von Wissenschaft: Beispiel ETH Lausanne

Die EPFL gilt als eine Vorreiterin einer «modernen» Wissenschaftskommunikation seitens wissenschaftlicher Institutionen. Deshalb lud ihn der Tamedia-CEO Franco-Supino den EPFL-Präsidenten Patrick Aebischer im Januar 2011 als Gastredner ans Tages-Anzeiger-Meeting ein. Supino nannte Aebischer einen «Botschafter der Schweiz von morgen» – einer optimistischen Schweiz. Der Vortrag soll Peter Rothenbühler zu Tränen gerührt haben… Schaut euch das Video ab Timcode 11:06 an (leider lausige Qualität – ab Leinwand gefilmt, aber sowas stellt der Tagi für sein Publikum auf's Netz… Was fehlt, ist der 3-D-Flug «durch das menschliche Gehirn»).

Frage: Wie stellt sich die EPFL in diesem Werbevideo selbst dar? Was für ein Bild von Wissenschaft wird gezeichnet? Was sagt die Musikdramaturgie aus? Was sollen wir Journalist/innen – laut Supino – von solcher Art von Wissenschaftsdarstellung lernen?

(Auch Supinos Einführung ist ganz interessant: Was erwartet so ein CEO von Wissenschaft? Er bezeichnet den EPFL-Campus als «Modell der Schweiz der Zukunft», Patrick Aebischer als «Botschafter dieser Schweiz von morgen»; «ein Unternehmer» etc.)

8. Noch einmal Dramaturgie und Selbstdarstellung – diesmal im Comic zur Synthetischen Biologie

Dieser Comic wurde von einem führenden Forscher der Synthetischen Biologie, Drew Endy, verfasst. Er soll das Verständnis für seine Disziplin verstärken. Das Forum Genforschung der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften hat den Comic ins Deutsche übersetzt – ohne sich, wie man mir auf Nachfrage sagte, ganz im Klaren zu sein, wen man als Zielpublikum im Auge hatte. Ich zeige euch hier drei Seiten aus dem Comic (zum Vergrößern anklicken).
Frage: Welche «Ur-Erzählung» erkennst du in diesem Comic? Wie wird die Erzählung hier abgewandelt? Wie wirkt das auf dich?

9. Und noch einmal: Selbstdarstellung – Wissenschaftssprache wird immer mehr Werbesprache

Ich behaupte, die zunehmende Orientierung der Wissenschaft an wirtschaftlichen Zielen und an Managementvorstellungen, die aus der Wirtschaft übernommen werden, verändere die Selbst- und Fremdwahrnehmung der Wissenschaft.

Zu diesem Thema hat das British Medical Journal im Dezember 2015 eine aufschlussreiche Studie publiziert (Christiaan H. Vinkers et al.: «Use of positive and negative words in scientific PubMed abstracts between 1974 and 2014: retrospective analysis», BMJ 2015;351:h6467): Sie zeigt, dass in wissenschaftlichen Journals heute sehr viel mehr «positive» Wörter vorkommen als vor ein paar Jahrzehnten. (Hier ein Bericht über die Studie im Scientific American.)
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Grafik aus der genannten Studie.

10. Begriffe und Metaphern: Was ist ein Gen?

Aufgabe: Erkläre, was ein Gen ist, für Leute mit biologischen Kenntnisse. Erkläre, was ein Gen ist, für ein Publikum ohne biologische Kenntnisse. Welche Metaphern verwendest du? Was suggerieren die Metaphern, wo passen sie, wo nicht? – Wenn ihr diese Aufgabe gelöst habt (bitte nicht vorher!), schaut euch diese paar Antworten auf die Frage, was ein Gen sei, an!


Meist verwenden sowohl Journalisten wie Wissenschaftler Sprach- resp. Code-Metaphern, um Genetik zu erklären. Es gibt aber interessante Ausnahmen: Aus welchem Feld stammt der Begriff «alternatives Spleißen». Warum wohl wird hier eine andere Metaphorik verwendet?

Interessant ist übrigens, dass die Sprachmetaphorik, wenn sie auf die Genetik angewandt wird, von einem sehr einfachen Sprachverstänsnis ausgeht: Man nimmt an, ein Wort codiere eine Sache eindeutig, so wie ein Gen ein Enzym eindeutig codiere. Seit man das alternative Spleißen kennt, weiß man, dass es so einfach nicht ist – aber nun würde die Sprachmetapher eigentlich viel besser passen: Auch ein Wort kann, je nach Kontext, Verschiedenes, mitunter sogar Gegenteiliges bedeuten; das Verhältnis von Bezeichnendem («Signifikant in der Linguistik-Terminologie) und Bezeichnetem («Signifikat») ist prekär – in der Linguistik ein alter Hut.

Die «DNA» ist in den letzten Jahren zu einer gängigen Metapher geworden: Teamgeist ist in der DNA eines Sportvereins, Nachhaltigkeit in der DNA eines Unternehmens. Besonders bemerkenswert finde ich einen Satz, den ich in der NZZ am Sonntag – in einem Artikel über Linguistik im Wissenschaftsteil – gefunden habe: «Die Grammatik ist das Genom der Sprache.» Hier hat sich das Verhältnis von Metapher zu Bezeichnetem genau umgekehrt: Nicht mehr «Sprache» ist nur eine Metapher für das Genom, sondern «Genom» ist Metapher für etwas Sprachliches, die Grammatik! (Ähnliche Umkehrungen beobachtet man zum Beispiel zwischen Gehirn und Computer: Waren letztere einst «Elektronengehirne», so werden gehirnphsiologische Vorgänge heute gerne in einer Computersprache beschrieben.

11. Gruppenarbeit
 

​
Aufgabe: Recherchiert in begrenzter Zeit zu einem kontroversen Thema und berichtet am Schluss dem Plenum über eure Resultate. Teilt euch die Recherche gut auf. Ich stelle euch einige Quellen zur Verfügung; selbstverständlich dürft ihr beliebig selber recherchieren. (Meine Quellen sind schon älter, aber die Aktualität spielt keine Rolle.)
Beachtet folgende Fragestellungen:


- Welche Positionen gibt es in der Kontroverse (einfach Pro und Kontra – oder mehr als zwei)?

- Was sind die zentralen Argumente?

- Wie argumentieren die Parteien? Was unterstellen sie ihren Kontrahenten für Argumente?

- Was für (implizite) Wertannahmen liegen der jeweiligen Position zugrunde?

​- Was sind die Kräfteverhältnisse: Welche Position vereint mehr Definitionsmacht hinter sich?

- Wie gehen die Medien mit der Kontroverse um? Stellen sie die verschiedenen Positionen so dar, dass der Leser/die Leserin die Kontroverse nachvollziehen kann? Wo sind sie ironisch, sarkastisch, polemisch – und wo sind diese Stilmittel angebracht, wo nicht? Bewertet die Artikel allenfalls nach den Kriterien des Medien-Doktors!


Fallbeispiel 1: Zur Einweihung des LHC am Cern und zur Sicherheitskontroverse

1.1 Zeitungsartikel

The New York Times am 15. April 2008 über Weltuntergangsängste rund um den LHC (als in Europa noch keine Zeitung davon spricht).

Frontseitenkommentar im Tages-Anzeiger vom 10. September 2008: Barbara Vonarburg erklärt uns, weshalb das Cern zur Beantwortung der «aältesten Fragen der Menschheit» beitragen wird.

Feuilleton der NZZ vom selben Tag: Als antwortete Uwe Justus Wenzel seiner Kollegin vom Tagi (beachtet den Tonfall!).

Live-Blog von Radio DRS zur Einweihung des LHC (beachtet den Newsgehalt!).

Straßenumfrage des Blick zum bevorstehenden Weltuntergang, ebenfalls vom 10. September 2008

Die Süddeutsche kommentiert am 17. Mai 2010, Forscher müssten rechtzeitig vorsorgen, bevor der «blanke Unsinn» sich im Internet verbreitet habe.

Der Physikjournalist Harald Zaun findet, man solle die Cern-Kritiker ernst nehmen, auch wenn sie Unsinn erzählten (Telepolis vom 23. Januar 2011).

Der Physikjournalist Harald Zaun erklärt zwei Tage später, weshalb man die Einwände der Cern-Kritiker in den Papierkorb werfen soll (Telepolis vom 25. Januar 2011).

Ich selber wundere mich in der WOZ vom 10. Februar 2011, über Zauns Kehrtwende und Kollege Wolfgang Stieler gibt auf Technology Review online drei Tage später seinen Kommentar dazu.

Meine eigenen Texte zum Cern

1.2 Nicht-journalistische Quellen

Die Cern-eigene Website zur Sicherheit des LHC

LHC-concern.info: Seite der LHC-Kritiker (eine von mehreren LHC-/Cern-kritischen Seiten; Links zu weiteren finden sich auf dieser Website links unten)

Eine umfangreiche Zusammenstellung von Quellen zur Sicherheit des LHC und anderer Teilchenbeschleuniger. Zusammengestellt hat diese Quellen die Cern-kritische Gruppe LHCsafetyReview.org; sie enthält aber Standpunkte beider Seiten: offizielle Cern-Positionen, Kritik, Replik zur Kritik, Gerichtsdokumente.

Sir Martin Rees, Astronomer Royal, zu potenziellen Gefahren des LHC in seinem Buch Our Final Hour (2003) (Auszüge)


Ein äußerst spannender rechtswissenschaftlicher Aufsatz «The Black Hole Case» von Eric E. Johnson: Hier von mir ausgesuchte Auszüge; hier der ganze (90-seitige) Aufsatz. Johnson geht der Frage nach, wie Richter, die nichts von Elementarteilchenphysik verstehen, eine Klage zum LHC beurteilen könnten – eine Situation, in der auch wir Journalisten uns befinden!

Ein weiterer rechtswissenschaftlicher Aufsatz zum Thema ist Samuel J. Adams: «"Honey, I blew up the world!": One small step towards filling the regulatory "black hole"
at the intersection of high energy particle colliders and international law», in: Georgia Journal of International and Comparative Law, 2009, Seiten 131-164.

Die Fachzeitschrift Physics World am 2. Februar 2010 über Eric E. Johnson's Aufsatz.

Wie SZ-Wissenschaftsredaktor Illinger reagierte, als ich ihm einen Artikel zu genau dem Thema anbot, das Physics World behandelte.

   

Fallbeispiel 2: Zur Impfkontroverse

2.1 Zeitungsartikel

Diverse Quellen- und Zeitungstexte zum vorgeschlagenen Impfobligatorium (2009)

«Immun gegen Fakten»: Matthias Meili im Magazin Nr. 4/2007 (mit Aufgabenstellung)

Der Tages-Anzeiger zur Masernepidemie am 27. Februar 2008 (Beachte: Was sagt die Grafik aus? Und was behauptet der Text, dass sie aussage?)

«Impfskepsis – ein Wohlstandsphänomen?» Kommentar von Christine d'Anna-Huber im Tages-Anzeiger vom 18. Februar 2009

Kommentar des Tages-Anzeigers über «egoistische» Impfverweigerer, 27. Februar 2008 (Titelseite)

«Die Angst vor dem Impfen hält die Masern am Leben», NZZ vom 15. November 2010 (ich behaupte: ein Musterbeispiel für schlechten Journalismus – weshalb?).

Interview der BZ mit Beda Stadler vom 17. Februar 2009

Eidg. Impfkommission widersetzt sich Transparenz: Die Journalistin Catherine Riva am 10. Juli 2011 auf oeffentlichkeitsgesetz.ch.

«Les jeunes filles cobayes d’un vaccin qui n’a pas fait ses preuves?» Catherine Riva in Fémina vom 4. Dezember 2011

Allenthalben grassiert’s – Betrachtungen zur sprachlichen Deutungshoheit

«Evidenz? Glaube?» Mein Artikel zur Impfkontroverse – vordergründiger Anlass war eine Kontroverse in der Schweizerischen Ärztezeitung; mein persönlicher Anlass war der Geburt meiner Tochter und die Notwendigkeit, mir zu überlegen, wie wir sie impfen lassen wollen. 

Eine Kontroverse zur Wirksamkeit der Grippeimpfung fand in der NZZ Anfang 2016 statt: Der Mediziner Johanns Schmidt bezweifelte die Wirksamkeit dieser Impfung in einem Gastkommentar am 9. Januar; der Wissenschaftsphilosoph Karim Bschir replizierte am 29. Januar und bezeichnete Schmidts Argumentation als «Pseudowissenschaft». Wie argumentieren die beiden? Beachte insbesondere: Bschir wirft Schmidt vor, dass er sich auf die «Übersichtsstudie einer gemeinnützigen Organisation» stütze. Was assoziierst du mit einer solchen Formulierung, wenn du das liest? Und was für eine Organisation ist es, die Bschir so nennt? – Übrigens nahm in der NZZ vom 8. Februar 2016 auch noch Renato Galeazzi Stellung, ein Medizinprofessor und freier NZZ-Autor, hier allerdings in einem Leserbrief. Er gab Schmidt Recht.​

2.2 Nicht-journalistische Quellen

diverse Quellentexte

Masern-Statistik 1986 - 2007

«Kinder impfen? Ja! Wieso?» Broschüre des Bundesamts für Gesundheit

Die impfkritische Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen (beachte speziell diese Seite: zwei zentrale Figuren der AG für differenzierte Impfungen geben sehr offen ihrer Ratlosigkeit Ausdruck)

Die Impfgegner: N.I.E. – Netzwerk Impfentscheid (Nachfolgeorganisation von Aegis)

 

Fallbeispiel 3 (Reserve): Uni Zürich (UZH) – UBS; ETH Lausanne - Nestlé: Kommentare

»NZZ am Sonntag« vom 22. April 2012

»Tages-Anzeiger« vom 20. April 2012

»Die Zeit« vom 26. April 2012

Gastkommentar (Op-Ed) von Markus Müller in NZZ vom 30. April 2012

Avenir Suisse von 15. Mai 2012

Meine Presseschau zum Fall EPFL-Nestlé von Ende Mai 2014

Meine Artikel zum Fall Uni Zürich-UBS

Meine Artikel zum Fall EPFL-Nestlé

Mein Artikel zum Fall ETHZ-Syngenta in der WOZ vom 9. Februar 2012 (zusammen mit Bettina Dyttrich)
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