Marcel Hänggi
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Das Schöne, das verloren geht
Essay 
Rotpunktverlag, Zürich 2026
​176 Seiten, gebunden. Auch als e-Book erhältlich

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Was verlieren wir an Schönem, wenn die Welt kaputt geht? Und ist das wichtig?
Angesichts der Verheerungen, die die Menschheit auf diesem Planeten anrichtet, stehen die Welternährung, der Weltfriede, ja die Grundlagen der menschlichen Zivilisation schlechthin auf dem Spiel. Da erscheint die Sorge um den Verlust von Schönem eitel. In der ökologischen Debatte ist denn auch wenig von Schönheit die Rede. 
Aber was ist überhaupt Schönheit?
Gibt es objektive Schönheit?
Gibt es richtiges Schön und falsches Schön?
Ist schön gut – und gut schön?
Und warum ist vom Verlust von Naturschönheit so wenig die Rede?

Marcel Hänggi sucht Antworten auf diese Fragen. Er spricht mit Menschen, die die Natur aus unterschiedlichen Perspektiven wahrnehmen: mit Naturwissenschaftlern und Geisteswissenschaftlerinnen, mit einer Künstlerin und einem Naturschützer, mit einem Historiker, einem Parfümeur und einer Frau, die ihr Augenlicht verliert. Er geht auf die Suche nach Nachtigallen und schönen Käfern, streift durch Wälder und steigt auf Berge, beobachtet Touristinnen und Touristen und liest immer wieder die schockierenden wissenschaftlichen Berichte über den Zustand der Umwelt. 


Rezensionen

  • Martina Läubli bespricht mein Buch zusammen mit Unterwegs zu den Gletschern der Welt des Fotografen Daniel Schwartz in der NZZ am Sonntag vom 28. Juni 2026: »Was aber ist überhaupt eine ›schöne‹ Landschaft? Dieser Frage geht der Autor in seinem lockeren Essay nach, wobei manches nur angetippt wird. Ausgehend von Alltagswahrnehmungen, an die man leicht anknüpfen kann, und im Gespräch mit Wissenschaftern erkundet er, welche Landschaften wir als schön empfinden und ob man Schönheit überhaupt definieren kann. Und er fragt, wie die Schönheit mit der Zerstörung der Natur sowie deren Schutz zusammenhängt.« – Außerdem empfiehlt die NZZ am Sonntag mein Buch als Sommerlektüre: »Diese 100 Bücher machen Ihren Sommer unvergesslich«.
  • Mathias Plüss empfiehlt mein Buch in seinem »Planet Plüss«-Newsletter vom 2. August 2026: »Es ist ein sehr persönliches Buch, und das gefällt mir besonders. Wir sind dabei, wenn Hänggi bei einem Arbeitseinsatz zugunsten des Alpenbocks mitmacht, wenn er sich in der Montreux-Oberland-Bahn über die Touristen ärgert, die um die halbe Welt geflogen sind und jetzt doch nur in ihre Handys starren, oder wenn er mit seinen Kindern auf Wanderungen Reptilienzählen spielt. Freudig begrüsse ich auch die verrückteren Ideen. So postuliert der Autor, im Hochgebirge über Stock und Stein balancierend, es gebe nicht nur eine Schönheit des Auges, des Ohrs, der Nase und der Haut, sondern auch eine Schönheit des Gleichgewichtssinns. Ja, doch, unbedingt!«
  • Lotta Suter bespricht mein Buch in der WOZ Die Wochenzeitung vom 6. August 2026: »Was mir an Hänggis Suche nach Schönheit am meisten gefallen hat, sind einerseits die persönlichen Zitate und andererseits die überraschend aufblitzenden Ein- und Aussichten.«
  • Nora Karches interviewt mich in »Büchermarkt« von Deutschlandfunk am 24. August 2026 (Time-Code 6:13 bis 13:23, nebst einer Besprechung von Auf den Bildern von Annie Ernaux und Marc Marie sowie Schreibheft 107 von Peter Kurzeck). 
  • Hans ten Dornkaat schreibt im August 2026 im Grosseltern-Magazin: »Beiträge, die mich veranlassten, meine Wahrnehmung von Natur zu überdenken und seither neu hinzuschauen. Ein feiner, kleiner Band, und in mehrfacher Hinsicht: allerbeste Rucksacklektüre.«

Sachbuchrezensionen sind rar geworden. Keine Rezension, aber immerhin Leseempfehlungen gibt es hier:
  • Die Republik empfiehlt mein Buch in ihrem »Challenge Accepted«-Newsletter vom 10. Juni 2026 als »lesenswert«;
  • der Basler Soziologe Ueli Mäder schreibt am 16. Juni auf Seniorenweb von Büchern, die er »eigentlich besprechen wollte. Zum Beispiel ein Essay von Marcel Hänggi über Das Schöne, das verloren geht. Er müsste eigentlich Priorität haben. Solange wir noch leben. 5 vor 12, das Zerstören der Umwelt drängt.«
  • Am 29. Juni empfiehlt Daniel Graf nochmals in der Republik mein Buch in seinem Beitrag «Wähl dein Buch weise für die Reise» mit den Worten: »Marcel Hänggi hat aus seinem Republik-Essay über den Verlust von Schönheit in der Klimakrise ein, nun ja, besonders schönes Buch gemacht.« 
  • Regula Fuchs erwähnt das Buch im Bund vom 15. August 2026: »Alpenfirn, ade! Was, wenn unsere Berge nicht mehr weiss sind?«.
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