Erscheint Ende Mai 2026
Das Schöne, das verloren geht
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Zum Beispiel das Berninamassiv mit dem Biancograt und dem vergletscherten dreigipfeligen Piz Palü: Bis Ende Jahrhundert dürfte es eisfrei sein.
Zum Beispiel die Lärchenwälder, die das Engadin im Herbst so wunderbar goldgelb färben: Ohne entschiedenen Klimaschutz werden sie verschwinden.
Doch wenn angesichts der Verheerungen, die die Menschheit auf diesem Planeten anrichtet, die Welternährung, der Weltfriede, die Grundlage der menschlichen Zivilisation schlechthin auf dem Spiel stehen: Ist dann die Sorge um den Verlust von Schönem keine eitle?
In meinem persönlichsten Buch suche ich Antworten auf diese und damit verbundene Fragen: Was ist überhaupt Schönheit? Ist schön gut – und gut schön? Gibt es richtiges und falsches Schön? Kann man Schönheit messen? Ist Schönheit zeitlich?
Ich befrage eigene, schon aus der Kindheit stammende Sehnsuchtsbilder, baue Bruthilfen für den schönsten Käfer des Alpenraums, lausche, eingeklemmt zwischen Autobahn und Flughafen, dem Gesang einer Nachtigall und beobachte Touristinnen und Touristen. Ich spreche mit einem Landschaftsforscher, einer Philosophin, einem Agrarhistoriker, einem musikalischen Systemökologen, einer bergsteigenden Künstlerin, einer sehbehinderten Inklusionsberaterin.
Und finde auf die meisten meiner Fragen keine klaren Antworten. Außer auf die eine: ob Schönheit wichtig sei.
Zum Beispiel die Lärchenwälder, die das Engadin im Herbst so wunderbar goldgelb färben: Ohne entschiedenen Klimaschutz werden sie verschwinden.
Doch wenn angesichts der Verheerungen, die die Menschheit auf diesem Planeten anrichtet, die Welternährung, der Weltfriede, die Grundlage der menschlichen Zivilisation schlechthin auf dem Spiel stehen: Ist dann die Sorge um den Verlust von Schönem keine eitle?
In meinem persönlichsten Buch suche ich Antworten auf diese und damit verbundene Fragen: Was ist überhaupt Schönheit? Ist schön gut – und gut schön? Gibt es richtiges und falsches Schön? Kann man Schönheit messen? Ist Schönheit zeitlich?
Ich befrage eigene, schon aus der Kindheit stammende Sehnsuchtsbilder, baue Bruthilfen für den schönsten Käfer des Alpenraums, lausche, eingeklemmt zwischen Autobahn und Flughafen, dem Gesang einer Nachtigall und beobachte Touristinnen und Touristen. Ich spreche mit einem Landschaftsforscher, einer Philosophin, einem Agrarhistoriker, einem musikalischen Systemökologen, einer bergsteigenden Künstlerin, einer sehbehinderten Inklusionsberaterin.
Und finde auf die meisten meiner Fragen keine klaren Antworten. Außer auf die eine: ob Schönheit wichtig sei.